Implantologie

Schöne neue Zähne

Das Einpflanzen von Implantaten stellt heute eine anerkannte und lang haltende zahnmedizinische Behandlungsform dar. Implantate sind künstliche, zumeist aus Titan bestehende Wurzeln und können in eine Zahnlücke oder einen zahnlosen Kieferbereich operativ eingesetzt werden. Der im Kiefer implantierte Teil ist schraubenförmig oder zylindrisch geformt. Zahnersatzes und die Position des Implantats bestimmt. Die äußere Form des Implantats richtet sich nach den individuellen Kieferverhältnissen, dem Ort der Anwendung und seiner Aufgabe als Wurzelersatz.

In unserer Praxis bevorzugen wir,wenn immer möglich, die minimalinvasive Form der Implantation.Das Implantat wird durch die Schleimhaut hindurch eingesetzt.Es muß keine Aufklappung erfolgen.Der Vorteil für Sie:Die Beschwerden nach der Implantation sind minimal,die meisten Patienten haben gar keine Schmerzen.Nahtentfernung und eine neue Freilegungsoperation entfallen.Neben den geringeren Schmerzen ist das Verfahren auch deutlich preisgünstiger(Die Berechnung erfolgt nach der Gebührenordnung für Zahnärzte GOZ und liegt meist bei ca 750,+€ pro Implantat).Häufig kann in der gleichen Sitzung bereits eine provisorische Krone auf dem Implantat eingegliedert werden

Vergleich Implantat / natürlicher Zahn

Alle Implantate haben eine strukturierte Oberfläche, um die Einheilphase zu verbessern, und einen hochglanzpolierten Implantathals, damit sich der Zahnfleischrand gut anlegt.

Für die meisten Patienten ist dieser Eingriff weniger unangenehm als eine Zahnentfernung.

Wichtig ist, dass wir Ihren Gesundheitszustand vor der Implantation berücksichtigen können!Es gibt es nur wenige Krankheiten oder Medikationen,die einer Implantation entgegenstehen (unsere älteste Implantatpatientin ist bereits 90 Jahre alt)

Röntgenaufnahme

(Implantat im Oberkiefer)

Jeder Zahnverlust verursacht Veränderungen und Abbau des zahntragenden Kieferabschnitts. Für ein Implantat werden sowohl eine Mindest-Knochentiefe als auch ein Sicherheitsabstand im Unterkiefer zum Nervenkanal vorausgesetzt. Die Knochentiefe wird durch spezielle Röntgendiagnostik ermittelt.

Die reale Knochenhöhe wird mit Hilfe einer Tiefziehschiene mit eingearbeiteten Metallkugeln ermittelt. Bei digitalen Röntgengeräten kann gegebenenfalls auf die Messaufnahmen verzichtet werden, da sie über ein integriertes Messtool verfügen. Zur Detailabklärung kann es erforderlich sein, zusätzliche Aufnahmen von einzelnen Zahnabschnitten zu machen.

 

Anwendungsbeispiele:

Einzelzahnersatz

Der Verlust einzelner Zähne lässt sich durch Implantate gut ausgleichen. Die künstliche Wurzel gibt dem Zahn einen sicheren Halt. Die Nachbarzähne müssen nicht – wie bei einer Brücke – beschliffen werden.

 

Freiendversorgung mit einem Implantat

Fehlt ein Zahn zur hinteren Begrenzung einer Lücke, übernimmt ein Implantat die Aufgabe eines Pfeilerzahnes zur Brückenversorgung. Die Kombination Krone/Implantat ermöglicht hier eine Brücke.

 

Stark reduzierter Restzahnbestand Oberkiefer

Die herausnehmbare Brücke: Bei stark reduziertem Restgebiss bietet die Kombination von Doppelkronen und Implantaten den höchsten Komfort. Sie vermeidet im Oberkiefer die Gaumenplatte.

 

Feste Brücke im zahnlosen Kiefer

Bei ausreichender Knochenstärke können Implantate als Brückenpfeiler bis in den Molarbereich gesetzt werden. Bei weniger Knochen enden die Implantatpfeiler weiter vorn. Eine „Extensionsbrücke“ ist die Alternative.

 

Verankerungen für herausnehmbaren Zahnersatz

Besonders im Unterkiefer ist der Halt einer totalen Prothese problematisch. Oftmals werden Sprache und Kauen durch den problematischen Sitz stark beeinträchtigt. Vier Implantate geben dem totalen Zahnersatz guten Halt.

Hier bieten sich vor allem sogenannte Miniimplantate an.Die Behandlung ist preisgünstig und für ca 2.200,-€ kann eine bestehende Totalprothese zu einer implantatgestützten Prothese umgebaut werde,die mit einem Klick einrastet

 

Lebensdauer des Implantats

Implantatgestützte Stegprothese

Stegreinigung

Entzündungsreaktionen am Implantat können letztlich zu einem Implantatverlust führen. Implantatgestützter Zahnersatz muss genau wie die eigenen Zähne gepflegt werden. Hierbei sollte nach Eingliederung des Zahnersatzes eine spezielle Einweisung zur Pflege des Zahnersatzes durch das Prophylaxeteam erfolgen. Im ersten Jahr sind Prophylaxekontrollen im Abstand von 3 Monaten sinnvoll. Anschließend kann ein individueller Recall-Abstand bestimmt werden.